HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: "Denken verbindet."



Begriff "Kommunikation" im Kontext: "Denken verbindet."

Zur Kommunikation ist eine Verbindung der Kommunizierenden erforderlich. Sie kann auch im Denken, durch Denken oder als Denken entstehen oder bestehen. Ist eine Verbindung entstanden, ist sie unauslöschlich. Es ändern sich lediglich individuell, offen, stillschweigend, unbemerkt oder inszeniert z.B.:

  1. die Verbundenheit,
  2. die Gefolgschaft,
  3. die Unterstützung,
  4. die Positionierung,
  5. das Verhältnis,
  6. die Beziehung,
  7. die Bedeutung,
  8. die Bewusstheit,
  9. die Intensität,
  10. die Gestaltung.

Denkende kommunizieren miteinander (durch "reines" Denken) z.B.:

  1. ohne Medien,
  2. kontaktlos,
  3. zeitlos,
  4. übertragungslos,
  5. nicht lokal,
  6. datenlos,
  7. kompromisslos,
  8. alternativlos,
  9. unausweichlich,
  10. vollkommen.

Die Denkenden "begegnen sich im Geiste", erkennen in den Beteiligten an der Kommunikation jedoch immer nur die Spiegel von sich selbst oder die Fassaden und Gesichter der Beteiligten. Die kommunizierenden Denkenden brauchen z.B.:

  1. nichts voneinander zu wissen,
  2. sich nicht zu kennen,
  3. nichts voneinander zu erfahren,
  4. die Bedeutung nicht erkennen,
  5. keinen unmittelbaren Kontakt haben,
  6. nicht kommunizieren "wollen",
  7. nicht aneinander zu "denken",
  8. kein Bewusstsein (des Denkens),
  9. keine Organe, Medien oder Hilfen (für das Denken und die Kommunikation),
  10. keine Übereinstimmung in wenigstens einer einzigen Beziehung oder bei einem bestimmten Merkmal.

Kommunikation beginnt, wenn jemand an einen anderen "denkt", mitdenkt oder bedenkt. Die jeweils anderen sind damit unmittelbar in die Kommunikation mit einbezogen, gleichgültig, ob sie das wollen oder wissen oder erfahren. Sie können die Kommunikation nicht einseitig beenden. Die "Anderen", um die es hier geht, können reale, irreale, bestimmte, unbestimmte, zufällige, fantasierte, lebende oder tote "Andere" sein, wie z.B.:

  1. Personen,
  2. Gruppierungen,
  3. Organisationen,
  4. Gemeinschaften,
  5. "Geister",
  6. Avatare,
  7. Bekannte,
  8. Fremde,
  9. Unbekannte,
  10. Diffuse.

Denken aneinander und miteinander sind wesentliche Elemente jeder Kommunikation. Dieses Denken kann z.B.:

  1. nicht begrenzt werden,
  2. nicht gesteuert werden,
  3. nicht geregelt werden,
  4. nicht gesichert werden,
  5. nicht "kontrolliert" werden,
  6. nicht "begonnen" werden,
  7. nicht "beendet" werden,
  8. nicht "aufgehört" werden,
  9. nicht "ersetzt" werden,
  10. nicht "beherrscht" werden.

Denken erzeugt Gedanken. 

Gretchenfragen / Fazit:

Ob Denkende "wissen" oder "erfahren", dass sie aneinander, miteinander oder gegeneinander den gleichen Gedanken denken? Das ist etwas anderes als "an das Gleiche denken".

Durch Denken entstehen keine Daten.


Heinrich Keßler, 13.05.2026 - 20.05.2026

 

Anregungen und Mahnungen:


Bitte arbeiten Sie konzentriert.

Lassen Sie sich anregen.

Machen Sie Ihre eigenen Gedanken.

Notieren Sie sich Ihre eigenen Gedanken.