HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: "Denken verbindet."



Begriff "Gedanken" im Kontext: "Denken verbindet."

Jeder kann nur seine eigenen Gedanken denken.

Ob das auch für "durchlaufende Gedanken" gilt, weiß ich nicht. Hierunter verstehe ich Gedanken, die kommen und gehen, "ohne Spuren zu hinterlassen". Sie sind nicht erinnerbar, scheinen keine Ursache, keinen Anlass, keinen Zusammenhang und keine Bedeutung zu haben. Sie, die durchlaufenden Gedanken, sind dennoch "echte" Gedanken. Während sie kommen, "gedacht werden" und während sie gehen sind von "echten (eigenen)" Gedanken nicht zu unterscheiden, weshalb sie auch wie eigene wirken.

"Durchgehende Gedanken" erscheinen häufig im und als z.B.:

  1. Humor,
  2. Lachen,
  3. Traum,
  4. Phantasien,
  5. Abschweifung (der Gedanken),
  6. Muse, Zeitvertreib,
  7. Fremdbestimmung,
  8. Unachtsamkeit,
  9. Verführung, Gaukeleien,
  10. Besinnung, Mahnung, Wegweisung, Verweisung.

Gedanken denken ist Arbeit, wie z.B.:

  1. die Gedankenverarbeitung,
  2. Gedanken bilden,
  3. sich Gedanken widmen,
  4. sich Gedanken machen,
  5. sich "richtig" Gedanken machen (sich etwas widmen),
  6. sich "richtige" ("vernünftige") Gedanken machen,
  7. Gedanken weiterführen,
  8. sich etwas ausdenken,
  9. etwas bedenken, sich Gedanken machen, etwas auf sich wirken lassen,
  10. über etwas nachdenken.

Wer denkt, - Gedanken bildet -. macht sich z.B.:

  1. "gute Gedanken",
  2. "schlechte Gedanken",
  3. "böse Gedanken",
  4. "Schwere" Gedanken,
  5. "Leichte" Gedanken,
  6. "keine" Gedanken ("Gedankenlosigkeit"),
  7. "Blitzgedanken",
  8. "mutige" Gedanken,
  9. "freche" Gedanken,
  10. "geheime" Gedanken.

Störende oder gestörte Gedanken oder des Gedankenflusses sind oftmals Gedanken von z.B.:

  1. Wehmut,
  2. Schwermut,
  3. Depression,
  4. Unachtsamkeit,
  5. Unterbrechungen,
  6. Zerstörungen (des Gedankens oder Gedankenflusses),
  7. Abbruch (des Gedankens oder Gedankenflusses),
  8. Isolation,
  9. Ausweglosigkeit,
  10. Verzweiflung.

Durch die Störungen wird ein aktueller Gedanke durch einen neuen ersetzt. Meistens kann der ersetzte Gedanken nicht mehr "gefunden", wieder aufgegriffen und fortgeführt werden. Deshalb ist es so wichtig, bewusst gewordene Gedanken sofort "festzuhalten". Papier und Bleistift helfen.

Es wird immer ein Geheimnis bleiben, wie Gedanken in die Welt kamen und was aus ihnen tatsächlich wurde oder wird. Als Autor gehe ich von einem Ewigkeitswert des Gedankens aus. Kein Gedanke ist (nur) zufällig gekommen, gedacht und wieder verschwunden. Die Wirkung des Gedankens ist "ewig.

Ein einmal gedachter Gedanke kann nicht z.B.:

  1. gelöscht werden,
  2. vergessen oder "vergessen" gemacht werden,
  3. ungeschehen gemacht werden,
  4. ignoriert werden, sondern nur neu bewertet,
  5. "zurckgewiesen" werden,
  6. zurückgesandt werden,
  7. ungedacht gemacht werden,
  8. "aus der Welt geschafft" werden,
  9. anderen zugewiesen werden,
  10. anderen übertragen werden.

Niemand kann wissen, ob "sein" Gedanke erstmals und, - zumindest bis dato -, nur von ihm selbst gedacht wurde.

Nach der Quantenphysik ist sogar wahrscheinlich, dass ein Gedanke von irgendeiner anderen Person im gleichen Moment ebenfalls gedacht wird, ohne das die (gleichzeitig den gleichen Gedanken) Denkenden voneinander wissen oder erfahren können. Der "gleiche" Gedanke trifft jedoch in die unterschiedliche Welt der Denkenen, wirkt sich also nicht und niemals auf die gleiche Art und Weise aus. Vielmehr soll anzunehmen sein, dass die "gleichen Gedanken" so widersprüchlich sind, dass sie sich ausschließen.

Wer will, mag darüber sich eigene Gedanken machen. Ich, der Autor Heinrich Keßler, verstehe es nicht. sondern halte hier nur meine Gedanken darüber fest.


Heinrich Keßler, 13.05.2026 - 22.05.2026

 

Anregungen und Mahnungen:


Bitte arbeiten Sie konzentriert.

Lassen Sie sich anregen.

Machen Sie Ihre eigenen Gedanken.

Notieren Sie sich Ihre eigenen Gedanken.