Jeder kann nur seine eigenen Gedanken denken.
Ob das auch für "durchlaufende Gedanken" gilt, weiß ich nicht. Hierunter verstehe ich Gedanken, die kommen und gehen, "ohne Spuren zu hinterlassen". Sie sind nicht erinnerbar, scheinen keine Ursache, keinen Anlass, keinen Zusammenhang und keine Bedeutung zu haben. Sie, die durchlaufenden Gedanken, sind dennoch "echte" Gedanken. Während sie kommen, "gedacht werden" und während sie gehen sind von "echten (eigenen)" Gedanken nicht zu unterscheiden, weshalb sie auch wie eigene wirken.
"Durchgehende Gedanken" erscheinen häufig im und als z.B.:
Gedanken denken ist Arbeit, wie z.B.:
Wer denkt, - Gedanken bildet -. macht sich z.B.:
Störende oder gestörte Gedanken oder des Gedankenflusses sind oftmals Gedanken von z.B.:
Durch die Störungen wird ein aktueller Gedanke durch einen neuen ersetzt. Meistens kann der ersetzte Gedanken nicht mehr "gefunden", wieder aufgegriffen und fortgeführt werden. Deshalb ist es so wichtig, bewusst gewordene Gedanken sofort "festzuhalten". Papier und Bleistift helfen.
Es wird immer ein Geheimnis bleiben, wie Gedanken in die Welt kamen und was aus ihnen tatsächlich wurde oder wird. Als Autor gehe ich von einem Ewigkeitswert des Gedankens aus. Kein Gedanke ist (nur) zufällig gekommen, gedacht und wieder verschwunden. Die Wirkung des Gedankens ist "ewig.
Ein einmal gedachter Gedanke kann nicht z.B.:
Niemand kann wissen, ob "sein" Gedanke erstmals und, - zumindest bis dato -, nur von ihm selbst gedacht wurde.
Nach der Quantenphysik ist sogar wahrscheinlich, dass ein Gedanke von irgendeiner anderen Person im gleichen Moment ebenfalls gedacht wird, ohne das die (gleichzeitig den gleichen Gedanken) Denkenden voneinander wissen oder erfahren können. Der "gleiche" Gedanke trifft jedoch in die unterschiedliche Welt der Denkenen, wirkt sich also nicht und niemals auf die gleiche Art und Weise aus. Vielmehr soll anzunehmen sein, dass die "gleichen Gedanken" so widersprüchlich sind, dass sie sich ausschließen.
Wer will, mag darüber sich eigene Gedanken machen. Ich, der Autor Heinrich Keßler, verstehe es nicht. sondern halte hier nur meine Gedanken darüber fest.
Heinrich Keßler, 13.05.2026 - 22.05.2026
Bitte arbeiten Sie konzentriert.
Lassen Sie sich anregen.
Machen Sie Ihre eigenen Gedanken.
Notieren Sie sich Ihre eigenen Gedanken.