HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: "Denken verbindet."



Begriff "Geist des Gedankens und des Gedenkens" im Kontext: "Denken verbindet."

Es geht um den Geist der Gedanken, der durch Gedenken angerufen, aufgerufen, wiederbelegt, offengelegt, abgeglichen, erkundet, geprüft, aktualisiert, bekundet, verstärkt, angepasst, individualisiert und "gemeinsam" vereinbart wird. Es geht um den Geist, der "über allen und allem schwebt und alle und alles verbindet."

"Der Geist" ist gleichzeitig Rahmen, Bedingung, Voraussetzung, Bestimmung, Ordnung, Filter, Inhalt, Legitimation, Quelle, Leitung, Regelung, Steuerung, Führung, Umsetzung, Anwendung, Ziel und Ergebnis. Er, "der Geist" wirkt, indem er einwirkt und sich auswirkt. Das Denken lässt die Art und Weise erkennen, gestalten und verantworten. Das Gedenken ermöglicht, erzwingt, erleichtert oder erspart die Auseinandersetzung mit dem "Geist" und den "Geistern, die sie rufen" und auf die sie sich berufen: Sie werden sie nie mehr los.

Es geht nicht um einen oder einen bestimmten "Geist", sondern um viele. Es kann nicht gewusst werden, wie viele und welche es sind. Alle Geister bringen sich wechselseitig hervor, erhalten und erzwingen sich, sind "egoistisch", beherrschend, intolerant, beanspruchen das Vorrecht, die "Richtigkeit", fordern die Gefolgschaft und fördern die jeweilige Gemeinsamkeiten von Gemeinschaften. Die Widersprüche der Geister und in den Geistern werden über die jeweiligen Gefolgschaften ausgetragen.

Es gibt mehr Geister als Individuen. Alle Gemeinschaften und Organisationen sind gleichzeitig Träger von Geist der Verbundenen und jenen Geistern, die die jeweiligen Zugehörigen einbringen.

"Der Geist" wird erneuert durch z.B.

  1. Erziehung,
  2. Bräuche,
  3. Traditionen,
  4. "Rütli-Schwur,
  5. Vereidigungen,
  6. Schwur,
  7. Geheimhaltungsvereinbarungen,
  8. Treuevereinbarungen,
  9. Gelübbte,
  10. Glaubensbekenntnisse.

"Der Geist" wird bestätigt in und durch z.B.:

  1. Beurkundungen,
  2. Ernennungen,
  3. Segnungen, Weihen,
  4. Anerkennung von Statut, Vereidigungen,
  5. Aufnahme als Mitglied,
  6. Arbeitsvertrag,
  7. Lizenzierungen,
  8. Vollmachten,
  9. Mitgliedschaften,
  10. Partnerschaften.

"Der Geist" "äußert" sich in Regeln und Erlaubnisse für die Verwendungen von z.B.:

  1. Fahnen,
  2. Standarden,
  3. Symbolen,
  4. Methoden,
  5. Verfahren,
  6. Codes,
  7. Schlüsseln,
  8. Insignien der Macht,
  9. Geheimnissen,
  10. Machtmitteln (des jeweiligen "Geistes").

"Der Geist" erlaubt Berufungen auf z.B.:

  1. "Bibeln",
  2. Gesetze,
  3. Statute,
  4. Grundsätze,
  5. Leitbilder,
  6. "Schulen", Lehren,
  7. Gleichnisse,
  8. Urteile,
  9. Beispiele,
  10. Ausnahmen.

"Der Geist" wird öffentlich sichtbar gemacht in z.B.:

  1. Ehrenurkunden,
  2. Todesanzeigen,
  3. Titeln,
  4. Status,
  5. Habitus,
  6. Auftreten,
  7. Verhalten,
  8. Entscheidungen,
  9. Bewertungen,
  10. Urteilen.

"Der Geist" bestimmt die Auswahl für z.B.:

  1. Einladungen,
  2. Ausladungen,
  3. Einstellungen (von Personen),
  4. Beförderungen,
  5. Kündigungen,
  6. Entlassungen,
  7. Freiräume,
  8. Freiheiten,
  9. (Gestaltungs-) Spielräume,
  10. Selbstbestimmung.

"Der Geist" filtert Verfahren für z.B.:

  1. Entscheidungen,
  2. Genehmigungen,  Ablehnungen, Zustimmungen,
  3. Anerkennungen,
  4. Gebote,
  5. Verbote, Erlaubnisse,
  6. Vorschriften,
  7. Gesetze,
  8. Kontrollen, Überwachungen,
  9. Regeln,
  10. Spielregeln.

"Der Geist" weist keine Konturen oder Grenzen auf. Er wirkt als z.B.:

  1. Geistgebilde,
  2. Dunstkreis,
  3. Phantome,
  4. Geistblasen,
  5. Geistgestalten,
  6. Geisterorganisationen,
  7. Mindsetting,
  8. Zeitgeist,
  9. Wertegemeinschaften,
  10. Partei, Sonderheit.

"Der Geist" lässt Personen denken, planen, entscheiden, handeln und verhalten wie z.B.:

  1. eine Krämerseele,
  2. Kleingeister,
  3. ein Großkotz,
  4. großherzig,
  5. engstirnig,
  6. geistlos (herzlos)
  7. kopflos,
  8. "Spinner",
  9. unstet, willkürlich,
  10. unentschlossen.

"Der Geist" macht sich bemerkbar als z.B.:

  1. Peinlichkeiten,
  2. Hintergedanken,
  3. um die Ecke denken,
  4. übers Kreuz denken,
  5. im Kreis denken,
  6. Gedankenkarussel,
  7. Alternativen,
  8. Visionen,
  9. Unzufriedenheit,
  10. Wachsamkeit.

"Der Geist" lädt ein,  z.B.:

  1. ihm nachzueifern,
  2. ihn zu überwinden,
  3. ihn zu loben und zu preisen,
  4. ihn um Erlaubnis zu bitten,
  5. ihn als Vorbild zu nehmen,
  6. ihn als Spiegel einzusetzen,
  7. ihn als Legitimation zu nutzen,
  8. ihn als Ratgeber zu verwenden,
  9. ihn um Verzeihung zu bitten,
  10. ihn zu vertreten.

"Der Geist" wird als übermächtig und "geisteskrank" eingeschätzt als z.B.:

  1. Größenwahn,
  2. "geistig zurückgeblieben",
  3. geistig umnachtet,
  4. Besessenheit,
  5. Hörigkeit,
  6. Verblendung,
  7. Größenideen,
  8. Überheblichkeit,
  9. Gier,
  10. Hass.

"Der Geist" enthält und verdeckt z.B.:

  1. Irrglaube,
  2. Lug, Lüge,
  3. Trug,
  4. Betrug,
  5. Täuschung,
  6. Leugnung (anderer Geister und Realitäten),
  7. Bedenken,
  8. Irritationen,
  9. Lücken,
  10. Unstimmiges, Unvollständiges.

"Der Geist" führt bei Gleichgläubigen zu z.B.

  1. Glaubwürdigkeit,
  2. für etwas stehen,
  3. sich, seinen eigenen Geist zu erkennen geben,
  4. Eignung,
  5. Befähigung,
  6. Kompetenz,
  7. Mut,
  8. Berechenbarkeit,
  9. Ansprüchen,
  10. Erwartungen.

Geist, der unerwünscht ist, wird z.B.:

  1. abgewehrt,
  2. verleugnet,
  3. ausgeschaltet,
  4. tabuisiert,
  5. betäubt,
  6. geleugnet,
  7. verboten,
  8. verfolgt, bekämpft,
  9. bestraft,
  10. ausgeschlossen.

"Der Geist" erfordert z.B.:

  1. sich bekennen,
  2. dienen,
  3. annehmen,
  4. sich erkennen,
  5. sich anerkennen,
  6. den "Geist" auslegen, nach bestem Wissen und Gewissen,
  7. zu sich kommen,
  8. spiegeln,
  9. Reflexion, hinterfragen,
  10. Auseinandersetzung.

"Verletzungen" des "Geistes" lösen häufig aus z.B.:

  1. unglaubwürdig werden,
  2. schämen,
  3. sich verstecken,
  4. Entscheiden, Handeln und Verhalten wider besseres Wissen,
  5. Dummheit,
  6. Leichtsinn,
  7. Übermut,
  8. Schande,
  9. Ausgrenzung, Ächtung,
  10. Verbannung.

Die Summen der Geister erzeugen das jeweilige und stetig wechselnde Selbstbild. Es ändern sich ständig die Antworten auf Fragen wie z.B.: 

  1. Welcher Geist "herrscht"?
  2. Welcher Geist "beherrscht"?
  3. Welcher Geist "treibt"?
  4. Wovon bin ich getrieben?
  5. Welcher Geist reitet mich?
  6. Welcher Geist treibt an (Antreiber)?
  7. Welchem Geist diene ich?
  8. Welcher Geist drangsaliert mich?
  9. Welcher Geist erwartet etwas von mir?
  10. Welchen Geist vertrete ich?

Wer einen bestimmten "Geist" sich zu eigen gemacht hat, denkt, plant, entscheidet, handelt und verhält sich z.B.:

  1. im besten Sinne,
  2. in guter Absicht,
  3. in besten Händen,
  4. gutgläubig,
  5. wie im Schlaf,
  6. selbstverständlich,
  7. gewöhnlich, üblich,
  8. erwartungsgemäß,
  9. rechtens und "rechtens",
  10. "richtig" und "berechtigt".

"Denn sie wissen nicht, was sie tun."

Was einen herrschenden Geist missachtet, erscheint als z.B.:

  1. Fehltritt,
  2. "Sünde",
  3. sich versündigen am "Geist",
  4. Verrat,
  5. Schändung,
  6. von allen guten Geistern verlassen,
  7. Vorsatz,
  8. zuwiderhandeln,
  9. unfähig, inkompetenz,
  10. unberechenbar.

Die Auseinandersetzungen mit "dem Geist" und "den Geistern" führen mitunter zu z.B.:

  1. Denkblockaden,
  2. Konflikten,
  3. Krisen,
  4. Rechthaberei,
  5. sich blenden lassen,
  6. sich verführen lassen,
  7. Ausblendungen,
  8. Einseitigkeiten,
  9. geistiger Verwirrung.
  10. Flucht, sich in Deckung bringen.

Wer im "Namen des Geistes" plant, entscheidet, handelt oder sich verhält, hat sich Gedanken und ein eigenes Bild davon gemacht, wie "der Geist" gehandelt, entschieden, sich verhalten, wozu er geraten und wovon er abgeraten hätte. So entstehen z.B.: 

  1. Lust,
  2. Unlust,
  3. Weigerung,
  4. Verweigerung,
  5. Gegnerschaft,
  6. Rebellion,
  7. Begeisterung,
  8. Verrohung,
  9. Intoleranz,
  10. Bigotterie.

Wer von vielen "Geistern" gleichzeitig bestimmt wird, erlebt dies als z.B.:

  1. Unkonzentriertheit,
  2. Abschweifung,
  3. geistige Leere,
  4. den Kopf voll haben,
  5. den Kopf woanders haben,
  6. nicht bei der Sache sein,
  7. Herausforderung, "den inneren Schweinehund überwinden",
  8. Vielseitigkeit,
  9. Offenheit,
  10. Freiheit.

Wer einen "Geist" sich zu eigen macht, denkt, plant, entscheidet, handelt und verhält sich als z.B.:

  1. von etwas beseelt,
  2. von ganzem Herzen,
  3. mit voller Überzeugung,
  4. nach Recht und Ordnung,
  5. mit dem Segen Gottes (des Vorgesetzten),
  6. im "Bewusstsein eines höheren Auftrages",
  7. schlüssig,
  8. legitim,
  9. "selbstlos",
  10. kompetent.

Die Grenzen des jeweiligen "Geistes" werden offensichtlich durch z.B.:

  1. "Da ist der Wurm drin."
  2. Vergeblichkeit, Enttäuschung,
  3. Wut, Aggression,
  4. Zweifel,
  5. Verzweiflung, "Die Welt nicht mehr verstehen (können)".
  6. Konfrontationen mit anderen Sichtweisen,
  7. Änderungen,
  8. Veränderungen,
  9. Entwicklungen,
  10. Umsturz.

Soll ein bestimmter "Geist" bevorzugt oder aufgewungen werden, eignen sich dazu Rituale und Verfahren wie z.B.:

  1. lossagen vom Satan (dem bösen Geist),
  2. Gehirnwäsche,
  3. Geisterbeschwörungen,
  4. Schutz vor "bösen Geistern",
  5. Teufelsaustreibung,
  6. Taufe, geschützt sein vor "bösen Mächten",
  7. Versöhnung,
  8. Verzeihung,
  9. Selbstverpflichtungen,
  10. Unterwerfungen.

Wird ein "Geist" angenehm erlebt, folgen z.B.:

  1. Treue,
  2. Vertrauen,
  3. Gottvertrauen,
  4. Urvertrauen,
  5. Ruhe,
  6. Geborgenheit,
  7. Zuverlässigkeit,
  8. Zuständigkeit,
  9. Verantwortung,
  10. Sicherheit.

Denn sie wissen nicht, was sie tun,

Die "Träger des Geistes" erscheinen als z.B.:

  1. nicht von dieser Welt, außerirdisch,
  2. göttlich,
  3. teuflisch,
  4. Mittelpunkt,
  5. mächtig,
  6. auserwählt, erhaben,
  7. unantastbar,
  8. wegweisend,
  9. Scharlatane.
  10. ausschlaggebend, Zünglein an der Waage.

Heinrich Keßler, 13.05.2026 - 24.05.2026

 

Anregungen und Mahnungen:


Bitte arbeiten Sie konzentriert.

Lassen Sie sich anregen.

Machen Sie Ihre eigenen Gedanken.

Notieren Sie sich Ihre eigenen Gedanken.