Begriff "Gedanken durchsetzen" im Kontext: "Denken verbindet."
Es geht um die Art und Weise, wie Gedanken durchgängig
werden und bleiben, sich durchsetzen, übertragen, vermitteln, erhalten,
anpassen, erneuern und ersetzen z.B.:
- über Generationen hinweg,
- über Zeiten hinweg,
- über Orte hinweg,
- über Hierarchien hinweg,
- über Kulturen hinweg,
- über Religionen und Weltanschauungen hinweg,
- über Organisationen hinweg,
- über Status hinweg,
- über Funktionen hinweg,
- über Bindungen und Verbindungen hinweg.
Soweit Menschen daran beteiligt sind, geschieht dies schon immer
z.B.:
- in den Spielen,
- durch Erzählungen,
- in Märchen, als Fabeln,
- als Mythen,
- in Träumen, Tagträumen, Phantasien,
- durch Archetypen,
- durch Elternschaft,
- durch Religionen,
- durch soziale Ordnungen,
- durch Gemeinschaften.
Der Ursprungsgedanke ist jeweils nie wieder auszumachen oder zu
erreichen. Die Gedanken werden auf ihrem Weg verfremdet und entfremdet.
Niemand kann wissen, ob ein (aktueller) Gedanke einem früheren oder
dem Ursprungsgedanken entspricht oder von ihm den Ausgang nahm.
Für die Gedanken bestehen die üblichen Formen von Grenzen,
"Wänden", Rahmen, Orte, Zeiten, Bedingungen und Voraussetzungen
nicht, ebenso sind keine Merkmale von Formen oder Gestalten
erforderlich, möglich oder anzunehmen. Die Gedanken überwinden und
durchbrechen alle Strukturen. In der Physik und der Philosophie
werden dafür Begriffe verwendet wie z.B.:
- der Schlauch,
- die Verbindung,
- der Durchgang,
- das Tor,
- die Pforte,
- das "Hörrohr",
- die Leitung,
- das Rohr,
- die Schwingung, der Ton, die Welle,
- das Quant.
Nur innerhalb von (gedachten oder realen) Strukturen sind an der
Durchsetzung von Gedanken üblicherweise anzunehmen, beteiligt und
auszumachen z.B.:
- der Träger,
- der Überträger,
- der Bote,
- der Überbringer,
- der Übersetzer, das Sprachrohr,
- die Wächter, die Schützer,
- die Zensoren,
- die Beauftragten,
- die Stellvertreter (Gottes),
- die Erklärer.
Sie brauchen den Gedanken, der sich durchsetzt, weder zu kennen,
noch wahrzunehmen, noch "gut oder schlecht" zu finden. "Der sich
durchsetzende Gedanke" bedient sich nur. In "Erscheinung" treten
z.B.:
- die Membran,
- der Verstärker,
- der Empfänger,
- der Adressat,
- der Mithörer,
- das Rauschen,
- das Sieb,
- die Filter,
- die Widerstände.
- die Resonanz.
Durchgesetzte Gedanken sind immer verändert. Ursachen und
Wirkungen zugleich sind z.B.:
- die Einmischungen,
- die Ablenkungen,
- die Anreicherungen,
- die Verbindungen,
- die Teilungen,
- die Trennungen,
- der Streuverlust,
- die Vermischung,
- die Verfremdung,
- der Verlust (von Teilen des Gedankens).
"Wertegemeinschaften" betreiben das Geschäft, "ihre Gedankenwelt"
z.B.:
- zu verbreiten,
- in eine bestimmte Richtung "zu treiben",
- bei den aktuellen Angehörigen zu deuten,
- durch die aktuellen Angehörigen zu schonen und zu schützen,
- durch die aktuellen Angehörigen zu beleben,
- auf die eigenen Angehörigen zu beschränken,
- für die eigenen Angehören verpflichtend zu machen,
- für die eigenen Angehörigen passend zu machen,
- vor Abfälligen ("vom Glauben") zu schützen,
- vor Verfremdungen und Unterlaufungen durch (neue) und andere
"Werte" zu bewahren.
Als Mittel hierfür eignen sich z.B.:
- "Idealisierung",
- "Heilsversprechen",
- "Vorteilsversprechen",
- "Schutzversprechen",
- "Heimatversprechen",
- "Seligsprechung",
- "Heiligsprechung",
- "Freisprechung",
- "Verurteilung",
- "Verpflichtung", Einschwörung, Beteiligung.
Offizielle, selbsternannte oder zufällige Stellvertreter von
"Wertegemeinschaften" werden berechtigt oder verpflichtet, "im Namen
der Wertegemeinschaft" oder "Im Namen eines bestimmten Gedankens"
gegenüber Abweichlern einzusetzen zum z.B.:
- Unterdrückung,
- Bestrafung,
- Diskriminierung,
- Verbannung,
- Ächtung,
- Entzug der Zugehörigkeit,
- Vertreibung, "staatenlos", "heimatlos" werden,
- Verfluchung,
- Folter,
- Tötung.
Heinrich Keßler, 13.05.2026 - 23.05.2026