HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: "Denken verbindet."



Begriff "Gedenken" im Kontext: "Denken verbindet."

Durch Gedenken wird erforscht, deutlich und offenkundig, was gedacht wird und wie die Gedenken von den Betroffenen und Beteiligten zu verstehen sind und verstanden werden in den aktuellen, neuen und künftigen Situationen, Umständen, Gelegenheiten und Zwecken. Gedenken sind immer auch Ansagen und Positionierungen gegenüber Andersdenkenden, Zweiflern, Widersachern und Gegnern.

Gedenken dienen der Früherkennung von z.B.:

  1. "Ungläubigen",
  2. "Unzuverlässigen",
  3. "Zweiflern",
  4. "Legitimatoren",
  5. "Vertretern", "Stellvertretern",
  6. "Wächtern",
  7. "Gegnern",
  8. "Andersgläubigen",
  9. "Rebellen", "Umstürzlern"
  10. "Feinden".

Gedenken legen offen z.B.:

  1. Fehlendes,
  2. Überholtes,
  3. Falsches,
  4. Erledigtes,
  5. Weggefallenes,
  6. Irriges,
  7. Missverstandenes,
  8. Missachtetes,
  9. Verborgenes,
  10. Widersprüchliches.

Gedenken erneuern z.B.:

  1. Akzeptiertes,
  2. Gültiges,
  3. Wesentliches,
  4. Geltendes,
  5. Glaubensbekenntnisse,
  6. Amtseide,
  7. Ernennungen,
  8. Wiederwahlen,
  9. Versprechen (Eheversprechen),
  10. Gelübbte.

Es geht bei Gedenken um die Inszenierung und Legitimation von Macht und Einfluss über den gemeinsamen "Geist", verbunden mit den Forderungen und Verpflichtungen von Einträgen und Beiträgen durch den individuellen Geist des Denkens, Planens, Entscheidens, Handelns und Verhaltens.

Gedenken ist nicht demokratisch, sondern demagogisch. Nur "Befugte" dürfen gedenken und teilnehmen an z.B.:

  1. Paraden, Demonstrationen,
  2. Tribunalen,
  3. Einweihungen,
  4. Wettbewerben,
  5. Bewerbungen,
  6. Veteranentreffen,
  7. Klassentreffen,
  8. Totengedenken,
  9. Ehrentagen,
  10. Jubiläen.

Bei Gedenken werden die Gedanken repräsentiert von z.B.:

  1. Richtern,
  2. Würdenträgern,
  3. Auserwählten, Priestern,
  4. Vorsitzenden,
  5. Eltern, Lehrern,
  6. Gurus,
  7. Ältesten, "die Weisen",
  8. Oberhäuptern, (gemeinsam) Verantwortlichen (gegenüber einer höheren Instanz, gegenüber "Gott"),
  9. Überlebenden, Veteranen,
  10. "Zeitzeugen".

Zum Gedenken werden auch Gedanken "in Stein gemeißelt" als z.B.:

  1. Denkmale,
  2. Mahnmale,
  3. Grabmale,
  4. Ehrentafeln,
  5. Geschichtsbücher,
  6. Zeremonien,
  7. Devotionalien,
  8. Überlieferungen,
  9. Bräuche,
  10. Ordensverleihungen.

Die Berechtigten und Verantwortlichen für die Gedenken werden oftmals "aus der Masse hervorgehoben" durch z.B.:

  1. Auszeichnungen,
  2. Orden,
  3. Urkunden,
  4. Preise,
  5. Ämter,
  6. Privilegien,
  7. Vollmachten,
  8. Befugnisse,
  9. Vorrechte,
  10. Ausstattungen.

Es kommt zu Erscheinungen wie: "Das Amt und ich" als Gleichsetzung von Person, Funktion, Position, Status, Auftrag, Befugnisse, Vollmachten, Zuständigkeiten und Verantwortungen.

Der Anspruch an einen Ewigkeitswert des Ur-Gedankens wird durch Gedenken gefördert. Zumindest wird durch Gedenken die Wirkung verlängert und verbreitert.

Ein einmal erfolgtes Gedenken kann nicht z.B.:

  1. gelöscht werden,
  2. vergessen oder "vergessen" gemacht werden,
  3. ungeschehen gemacht werden,
  4. ignoriert werden, sondern nur neu bewertet,
  5. umgedeutet werden,
  6. wiederholt werden,
  7. umgestaltet werden,
  8. erlaubt oder verboten werden,
  9. geändert werden,
  10. übertragen (wiederbelebt) werden.

"Ewiges Gedenken" wird institutionalisiert durch Inszenierung, Neu- und Wiederverpflichtungen. Mittel sind z.B.:

  1. das "ewige Licht",
  2. Altar,
  3. Opfer bringen,
  4. Ehrerbietung erweisen,
  5. Vereidigung,
  6. gemeinsam geloben,
  7. Amtseid,
  8. Grußformeln,
  9. Einigungen,
  10. Vereinbarungen, Regeln und Spielregeln.

Als alltägliches Gedenken geschieht eine Neu- oder Wieder-Verpflichtungen der offiziellen Vertreter, Mitglieder, Erben und Nachfolger durch Grußformeln wie z.B.:

  1. "Der Friede sei mit Euch!"
  2. "Guten Tag!"
  3. "Auf Wiedersehen!"
  4. "Hallo!"
  5. "Ave!",
  6. "Servus!",
  7. "Hallo!",
  8. "Grüß Gott!", "Salem aleikum!"
  9. Gesten, Händedruck,
  10. Blickkontakt, Verbeugungen.

In und durch Gedenken werden "wiederbelebt" und neu ausgelegt z.B.:

  1. Urgedanken,
  2. Urwerte,
  3. Gründer,
  4. Ahnen,
  5. Vorfahren,
  6. Herkunft,
  7. Siege, Verluste,
  8. Kränkungen,
  9. Verbrechen (eigene)
  10. Opfer, Täter,
  11. Erlebnisse, Erfahrungen,
  12. Ereignisse,

Zum Gedenken wird gemeinsam gelacht, geweint, getanzt, gegessen, gesungen und gespielt in und als z.B.:

  1. Gottesdienste,
  2. Totengedenken,
  3. Feiertage,
  4. Jubiläen,
  5. Wettbewerbe,
  6. Manöver,
  7. Feste,
  8. Feiern,
  9. Prozessionen,
  10. Ausstellungen.

Wird das Gedenken beherrscht von Erinnerungen an die Greuel und das Grauen oder an den Krieg, die Wunden und das Fehlverhalten, so wird nur dieses "erinnert", weitergegeben und gefestigt. Nicht jedoch an das Entkommen, das Überleben, die eigene Kraft, Intelligenz und das Glück. 


Heinrich Keßler, 13.05.2026 - 23.05.2026

 

Anregungen und Mahnungen:


Bitte arbeiten Sie konzentriert.

Lassen Sie sich anregen.

Machen Sie Ihre eigenen Gedanken.

Notieren Sie sich Ihre eigenen Gedanken.