Fragen entstehen immer aus einem angenommenen Zusammenhang. Sie, die Fragen, fragen nach Inhalten von z.B.:
Die Fragen sind immer Fragen nach Ausgriffen, ohne dass "das Ganze" bekannt oder bewusst sein muss, aus welchem "der Ausgriff" erfolgt. So geht es beim Denken von Fragen und mit Fragen immer um die Suche nach z.B.:
Fragen können sich spontan einstellen, entwickelt oder erarbeitet werden. In der Regel werden bereits bei der Fragestellung Vorstellungen und Erwartungen entwickelt, wie die Antwort aussehen soll, darf, "muss".
Manche Fragen werden "einfach in den Raum gestellt". Es wird erhofft, erwartet oder befürchtet, dass sich jemand angesprochen fühlt, den es betrifft, gleichgültig, ob er zu einer Antwort willens, fähig, befugt oder ausgewählt ist oder wurde.
Bei Fragen wird in der Regel stillschweigend, heimlich, offen oder ausdrücklich mitbedacht, an wen sich die jeweilige Frage richtet. Das Denken und die Gedanken formen die Fragen für z.B.:
Jede Antwort gebiert neue Fragen nach z.B.:
Die Antworten werden in der Regel entweder verworfen, vorläufig oder endgültig akzeptiert, angepasst, zurechtgebogen oder verwendet und damit als "Fakt" behandelt.
Hat die Antwort die Funktion erfüllt, verschwindet sie meist rasch aus dem Denken, es sei denn, sie wird für "spätere Zwecke" konserviert in einem "Gedächtnisspeicher".
Heinrich Keßler, 28.04.2026 - 21.05.2026
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