HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: "Denken verbindet."



Was bedeutet: "Kein Unterschied", also "Gleiches", im Kontext: "Denken verbindet."

Wird vermutet, angenommen oder festgestellt, dass "kein Unterschied" besteht oder ein Unterschied nicht erkannt wurde, ist der Unterschied = "0". Scheint logisch, und ist es auch. Dennoch gilt: Was einmal bezüglich eines Unterschieds betrachtet wurde, wird niemals mehr eine Einheit mit dem, zu welchem ein Unterschied für möglich gehalten bzw. zumindest nicht ausgeschlossen wurde!

Eine einmal getroffene Unterscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Versuch einer Unterscheidung ist ausreichend, besser: Bereits das Gedankenspiel oder die Idee eines möglichen Unterschieds reichen aus, um "Gleiches" ungleich zu machen. Für immer.

Unterscheidungen setzen mindestens ein Merkmal voraus, worin sich mindestens zwei Komponenten unterscheiden. Die Unterscheidung trifft der Schied, der bekannt sein muss, damit die Unterscheidung gelingt. Bei tatsächlich Gleichem wird die Funktion des Schiedes durch die Annahme erfüllt, dass das Gleiche nicht "gleich" ist, sein könnte, war oder bleibt.

Ist die Unterscheidung getroffen, ist eine neue Einheit entstanden aus:

  1. Fakt 1,
  2. Fakt 2,
  3. Unterscheidungskriterium,
  4. Schied,
  5. Unterscheider (Person, Algorithmus),
  6. Feststellung der Unterscheidung,
  7. Bewertung der Unterscheidung,
  8. Verortung und Einordnung des Unterschiedenen,
  9. Verortung und Einordnung des Unterschiedes,
  10. Festigung der Unterscheidung.

Übungen zum Schied:

Wie sucht (Ihr) Denken nach Einheit in den Unterschieden und durch die Unterschiede?

Was keinen Unterschied macht, macht auch kein Denken. Ergo: Wo "Denken" geschieht, bestehen Unterschiede. 


Heinrich Keßler, 28.04.2026 - 16.05.2026  

 

Anregungen und Mahnungen:


Bitte arbeiten Sie konzentriert.

Lassen Sie sich anregen.

Machen Sie Ihre eigenen Gedanken.

Notieren Sie sich Ihre eigenen Gedanken.